Spendensammlung HAUS FRIEDERIKE

Die Familienunterkunft HAUS FRIEDERIKE sorgt seit Februar 2023 für Neuanfänge

Angesichts der Krisen in verschiedenen Teilen der Welt hat Soziales Berlin seine Kräfte gebündelt, um Menschen zu unterstützen, die aus schwierigen Situationen fliehen und Hoffnung suchen. Die Idee war einfach. Bequeme Räume zu schaffen, in denen sich Kinder und Eltern entspannen können, in denen sie keine Angst haben müssen; Betten und Decken für Menschen, die sich ausruhen wollen; die Achtung der Menschenwürde über die Unterschiede der Sitten oder des Glaubens zu stellen.

Aber was ist mit den langfristigen Auswirkungen, die über das einfache Überleben hinausgehen?

Worte können den Schmerz nicht vollständig ausdrücken, der in den Tränen der Eltern zum Ausdruck kommt, die um das Schicksal ihrer Angehörigen und Familien bangen, die bei dem Versuch, der Katastrophe zu entkommen, auseinandergerissen wurden.

Unterstützung bedeutete nicht nur erste Hilfe, oder?

Für die Mitarbeiter wurden die harten Tage zu harten Nächten, während freundliche Gespräche die Flure füllten, auch wenn diese nur kurz dauern. Das Anhören von persönlichen Geschichten, die durch Traumata belastet waren, die an die Stelle der Freude traten, um Platz zu machen für den Stress, der durch die Grundbedürfnisse und die Hoffnung jedes neuen Bewohners verursacht wurde, dass die Zeiten irgendwann besser werden würden, rief unausgewogene Emotionen hervor, während man mit den Bedürfnissen jonglierte, mit dem ausdrücklichen Ziel, die Barrieren zwischen Isolation und Einbindung in die Gemeinschaft abzubauen.

Doch was einmal begonnen wurde, kann nie unvollendet bleiben. Für die persönliche Wiederherstellung und den Aufbau eines helleren Horizonts… braucht es ein Dorf.

Glücklicherweise hat das HAUS FRIEDERIKE Wege gefunden, seine Dimensionen zu erweitern.

In den letzten Wochen haben sich viele freundliche Nachbarn gemeldet und ihre Bereitschaft bekundet, den ukrainischen Familien, die bei uns wohnen, zu helfen und sie zu unterstützen. Von der Bereitstellung von Kleidung und Spielzeug bis hin zu einfachen Worten der Ermutigung berührt uns jeder Akt der mitfühlenden Solidarität tief.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um all jenen aufrichtig zu danken, die dazu beigetragen haben, das Leben der Betroffenen zu verbessern. Es braucht besondere Menschen, die Trost spenden, ohne eine Gegenleistung zu verlangen – wahrhaft bewundernswerte Taten, die den Geist der Gemeinschaft erheben.

Schließlich ist es die Fürsorge, die das Leben lebenswert macht und es gibt keine Fremden, wenn das Mitgefühl uns alle verbindet.