SOZIALES-BERLIN

ARBEITEN BEI SOZIALES BERLIN

SOZIALES-BERLIN Hilfen für geflüchtete Minderjährige
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HILFEN FÜR GEFLÜCHTETE MINDERJÄHRIGE

Unser Ziel ist es, umfassende Informationen und Ressourcen bereitzustellen, um den jungen Geflüchteten in ihrer neuen Umgebung zu helfen. Hier finden Sie eine Vielzahl von Angeboten, von rechtlicher Beratung und Bildungsunterstützung bis hin zu psychosozialer Hilfe und Freizeitaktivitäten.
Unsere Mission ist es, diese jungen Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen die bestmöglichen Chancen für eine sichere und erfolgreiche Zukunft zu bieten.
Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass geflüchtete Minderjährige nicht nur Schutz, sondern auch Perspektiven und Hoffnung finden.

HILFEN FÜR GEFLÜCHTETE MINDERJÄHRIGE

Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UmF), im Alter von 14 bis 18 Jahren bieten wir ähnliche Strukturen wie das betreute Wohnen und Stellen ein stationäres Betreuungs- und Beratungsangebot für diese Jugendliche dar, die allein nach Deutschland eingereist sind. Im Auftrag der Senatsverwaltung und gestützt auf §42 SGB VIII kümmern wir uns um die Unterbringung und Prozessbegleitung der Jugendlichen in der Erstaufnahme- und Clearingstelle für unbegleitete, minderjährige Geflüchtete in Berlin.

Wir verfügen über 3 Abteilungen:

  1. Erstaufnahme (EA)
  2. Clearing
  3. Brückenangebot

1. Vom Anfang des Asylprozess – bis zum Erstgespräch.

2. Nach dem Erstgespräch – Schulanmeldung, Klärung von Dokumenten, Anmeldung zu LEA, Bestimmung der Vormundschafft und zuständigen Jungenamt und vieles mehr.

Die Jugendlichen durchlaufen ein dreimonatiges Clearingverfahren. Dabei stehen die ausländerrechtliche Erfassung, die Gesundheitsvorsorge, die Förderung des Bildungszugangs sowie die Klärung der Personensorge im Anschluss an die Inobhutnahme im Fokus. Ein erfahrenes Team aus Fachkräften gewährleistet dabei eine kontinuierliche pädagogische Betreuung. Beschäftigungsangebote dienen der Orientierung im Alltag, der Anpassung an die neue Umgebung und helfen auch dabei, Heimweh zu überwinden.

3. Im Brückenangebot liegt die Zuständigkeit beim Jugendamt. Die Unterbringung erfolgt, bis eine geeignete Wohnform gefunden wird, mit einer weiteren Möglichkeit der Selbstständigkeit gefunden wird.

In ihrer neuen Umgebung sollen die Jugendlichen mit den kulturellen und gesellschaftlichen Normen vertraut gemacht werden, um ihnen eine angemessene Integration zu ermöglichen. Eine Tagesstruktur und gezielte Beschäftigungsangebote dienen der Orientierung im Alltag, der Anpassung und helfen dabei sich an die neue Umgebung zu gewöhnen.

Wir bieten den Jugendlichen (UmF) eine regelmäßige, individuell auf die Bedürfnisse der jungen Menschen zugeschnittene Begleitung und Betreuung, Unterstützung bei asylrechtlichen Fragen, die Förderung der Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven, Hilfe und Begleitung bei schulischen und berufsbezogenen Angelegenheiten, Anleitung zur eigenverantwortlichen Lebensführung sowie gegebenenfalls die Unterstützung bei der Klärung therapeutischer Maßnahmen aufgrund traumatischer Fluchterfahrungen. Hierbei gewährleistet unser multiprofessionelles Team eine kontinuierliche pädagogische und psychologische Betreuung.

Sprachbarrieren werden durch unsere Mitarbeiter:innen gebrochen, da diese Sprachen wie Englisch, Arabisch, Russisch, Polnisch, Türkisch, Kurdisch (Kurmanci), Serbisch, Rumänisch, Französisch, Lingala, Persisch (Farsi) sprechen.

Die Hilfe für die Jugendlichen wird individuell an ihre Bedürfnisse angepasst. Viele von ihnen haben in ihren Heimatländern Krieg erlebt und während der Flucht traumatische Erfahrungen gemacht, die im Hilfeprozess berücksichtigt werden müssen. In enger Zusammenarbeit mit einem vom Jugendamt gestellten Vormund führt unsere Unterstützung die jungen Menschen schrittweise zur Selbstständigkeit.

HAUS WILMERSDORFER

Wilmersdorferstraße 148
10585 Berlin